Natürlich ist auf Farbe züchten Murks. Aber extradunkel auszuschließen bedeutet doch automatisch auch, dass man Verpaarung lieber nicht macht, die in die Richtung gehen würden, auch wenn das ansonsten wirklich gute Verpaarungen wären. Und da sehe ich schon ein Problem.
Dass dadurch gute Verpaarungen von vornherein ausgeschlossen werden, halte ich für ziemlich ausgeschlossen. Es gibt, wie gesagt, foxred Hunde in zig Schattierungen in der FCI, dem KC, dem AKC und CKC - diese verhältnismäßig kleine (wirklich kleine!) Anzahl dieses Dunkelgelbs macht da mit Sicherheit nicht den entscheidenden Unterschied bei der Population, die der Labrador weltweit hat.
Und "ausgeschlossen" wird in dem Sinne auch nichts, wenn außer der Farbe da kein relevanter züchterischer Reiz vorhanden ist, warum sollte man auf solche Hunde zurückgreifen?
Grundsätzlich finde ich es nicht verkehrt solche Tiere zu importieren um eine genetische Vielfalt zu generieren
Nur weil man sich einen Speziallackhund aus dem Ausland holt, ist der nicht automatisch ein genetischer Jackpot. So einfach ist das nicht.